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Blühende Landschaft: Die zeitgenössische Kunst in der Schweiz

Die Schweiz steht nicht nur für schöne Naturlandschaften, monumentale Berge, bedeutende Bauten, ein attraktives Steuersystem und ein verlockendes Bankwesen. Das Land ist auch ein echtes Kunst- und Künstlerparadies. Die Schweiz ist schon immer ein Sehnsuchtsort für etliche Künstler gewesen - etwa für Schriftstellergrößen wie Bertolt Brecht, Hermann Hesse und Thomas Mann, die hier die Inspiration für ihre großen Werke fanden. Das Land brachte aber auch selbst eine Reihe bedeutender Künstler hervor, angefangen bei dem Jugendstil-Maler Ferdinand Hodler über den Bildhauer und Grafiker Alberto Giacometti bis hin zum berühmten Theater- und Filmschauspieler Bruno Ganz.

Vielfalt in der Schweizer Kunst

Die zeitgenössische Schweizer Kunst zeichnet sich nicht durch eine stilistische und thematische Homogenität aus. Sie ist heterogener und bunter als jemals zuvor. Das gilt für die bildende Kunst ebenso wie für alle anderen Gattungen, also auch für die Literatur, das Theater, den Film, die Musik und die Mode. Gefördert wird die Vielfalt auch durch die Kulturpolitik des Landes, das mit attraktiven Kulturbudgets und effektiven Förderinstrumenten seinen Künstlerinnen und Künstlern seit Jahren unter die Arme greift. Aber auch zahlreiche Ausstellungsräume, Museen und andere kunstfördernde Plattformen in den Metropolen des Landes sowie ein großes Angebot an Ausbildungszentren und Kunsthochschulen sorgen für eine blühende Kunstszene.

Durch dieses Ineinandergreifen von Kunstförderung und Kunstschaffen konnten sich in den vergangenen Jahren bedeutende Künstler entfalten wie Ugo Rondinone, Urs Fischer, Thomas Hirschhorn und Christoph Büchel. Die Arbeiten dieser und anderer Künstlergrößen werden in der Schweiz ebenso gefeiert, wie sie auf Kunstbiennalen und in den Museen auf der ganzen Welt Beachtung finden.